Sehr geehrte Mieterin,

sehr geehrter Mieter,

 

aufgrund des Corona-Virus möchte Sie die Familienheim Freiburg eG an dieser Stelle über allgemeine Informationen, Nutzungshinweise und Handlungsempfehlungen informieren.

 

I. Unterstützungsangebot für Nutzer

Zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus und deren wirtschaftlichen Folgen werden von Bund, Land und Kommunen drastische Maßnahmen, auch im Mietrecht, ergriffen.

Sollte trotzdem die monatliche Mietzahlung aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise nicht möglich sein, bitten wir Sie, sich möglichst mit unserer Vermietungsabteilung in Verbindung zu setzen, um rechtzeitig nach Lösungen für die schwierige wirtschaftliche Situation zu suchen.

 

II. Handlungshinweise /-empfehlungen

Neben den unter Punkt III. aufgeführten allgemeinen Maßnahmen weisen wir insbesondere darauf hin, dass sich Nutzerinnen und Nutzer vor dem Betreten von Gemeinschaftsräumen (Waschküchen, Trockenräumen etc.) oder dem Treppenhaus bzw. Aufzug gründlich die Hände waschen sollten. Soweit Mängel in der Wohnung oder am Wohnobjekt vorliegen, bitten wir Sie nur in ganz dringenden Fällen bei uns in der Geschäftsstelle vorbeizukommen. Mängel oder sonstige Anliegen lassen sich oft per E-Mail oder am Telefon klären.

 

Ergänzend weisen wir alle Nutzerinnen und Nutzer darauf hin, dass ab Mittwoch, den 18.03.2020 alle Spielplätze der Familienheim Freiburg eG vorübergehend geschlossen sind. Wir bitten Sie dementsprechend, die Spielplätze ab diesem Zeitpukt nicht mehr zu nutzen und sich an die Schließung zu halten. 

 

Ebenfalls bitten wir Sie, Versammlungen, Veranstaltungen sowie Zusammenkünfte in den Grünanlagen, Innenhöfen, Gemeinschatsräumen, Wasch- und Trockenräumen etc. der Familienheim Freiburg eG zu vermeiden bzw. abzusagen.

Bitte halten Sie einen ausreichenden Mindestabstand ein (Empfehlung mindenstens 1,50 Meter).

 

Achtung Haustürbetrug mit COVID-19-Tests: 

  

Betrüger geben  sie sich als Amtspersonen aus, die vor allem bei älteren Menschen Tests auf das Covid-19-Virus durchführen wollten. Tatsache ist: Es werden keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt! Diese Personen haben zumeist das Ziel, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertsachen zu suchen. Dazu geben sie sich als Hilfsbedürftige, Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder aber auch als Amtsperson aus, beispielsweise Polizist.

Bei einer ähnlichen Variante geben sich die Kriminellen am Telefon als Ärzte aus. Sie behaupten der Angerufene stehe unter Verdacht, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein. Es würde eine Person vorbeikommen, die einen Test durchführt. Die Kosten hierfür: 200 Euro.

Wichtig zu wissen: Es werden keine flächendeckenden Tests durchgeführt. Ein Corona-Test muss angefordert werden. Erst dann kommen Tester, auf Verordnung Ihres behandelnden Arztes oder des Gesundheitsamtes, an einem abgestimmten Termin zu Ihnen nach Hause, um einen Test durchzuführen. Die Tester können sich ausweisen! Wenn der Test ärztlich angeordnet ist, entstehen hierfür keine Kosten!

Daher rät die Polizei zu besonderer Aufmerksamkeit bei unbekannten Personen an der Haustür.

 

Weiterführende Details können folgendem Link entnommen werden:

https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/haustuerbetrug-mit-covid-19-tests/ 

 

III. Allgemeine Informationen

1) Was ist das Corona-Virus?

Bei dem Erreger handelt es sich um ein Virus aus der Gruppe der Coronaviren (CoV). Die neue Variante des Virus trägt den Namen SARS-CoV-2. Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Atemprobleme wie Kurzatmigkeit können auf eine Infektion mit Coronaviren hinweisen. Bei schweren Verläufen kann es bei einer Infektion mit Sars-CoV-2 zu einer Lungenentzündung kommen.

 

2) Wie wird das neuartige Corona-Virus übertragen?

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung primär über Sekrete der Atemwege erfolgt. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus jedoch auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

 

3) Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei anderen Atemwegerkrankungen können Sie durch einfache Hygienemaßnahmen, insbesondere Husten- und Niesetikette, Händehygiene und Abstand zu Erkrankten, das Risiko vermindern, sich oder andere anzustecken. Das heißt konkret:

  • Husten oder niesen Sie andere nicht an.
  • Husten Sie nicht in die Hand, sondern in ein Einmaltaschentuch, ggf. in Ihre Armbeuge.
  • Benutzen Sie Einmaltaschentücher und entsorgen Sie diese möglichst sofort nach einmaliger Benutzung in dicht schließenden Müllbehältern.
  • Vermeiden Sie Händekontakt und Berührungen von Augen, Nase oder Mund.
  • Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände, z. B. nach Personenkontakt, Benutzung von Sanitäreinrichtungen. Verreiben Sie die Seife 30 Sekunden zwischen den Fingern.
  • Stehen keine Waschgelegenheiten zur Verfügung, können die Hände mit geeigneten alkoholischen Lösungen, Gels oder Tüchern desinfiziert werden.
  • Lüften Sie Räume mehrmals täglich mehrere Minuten. Dies verringert die Zahl der Keime in der Luft und verhindert das Austrocknen der Schleimhäute.

 

4) Was ist zu tun, wenn Sie in Kontakt mit einer bestätigt infizierten Person standen?

Personen, die einen engen Kontakt mit einer Person hatten, bei der das neuartige Virus im Labor nachgewiesen wurde, oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man z. B. über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen.

 

IV. Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen finden Sie insbesondere unter:

 

Helpcenter24 Stunden-Notfalldienst
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Im Notfall erreichen Sie unseren Notfallservice außerhalb unserer Geschäftszeiten unter:
0175 - 229 51 18
Prüfen Sie bitte sorgfältig, ob die Behebung des Schadens nicht auch bis zum nächsten Tag warten kann. Notfälle sind zum Beispiel: der Ausfall der Heizung, Gasgeruch, Ausfall der Warmwasserbereitung, Stromausfall, Wasseraustritt aus Leitungen oder Geräten, Rohrbruch...
Die Notrufnummer für Notfälle im Aufzug finden Sie im jeweiligen Aufzug!